
Wenn das Jahr 2007 das Jahr der wichtigen kulturellen Veranstaltungen war, sagte der Minister Adrian Iorgulescu, mit Bezug auf das Projekt „Hermannstadt – Europäische Kulturhauptstadt”, das “George Enescu”-Festival und das Programm “PromoCult”, dann wird 2008 das Jahr der wichtigen Investitionen in die kulturelle Infrastruktur sein.
Philharmonien, Opern, Bibliotheken, Theater und nationale Museen aus Bukarest und anderen Städten werden Erneuerungsmaßnahmen unterzogen.
Andere Aktiviäten des Ministeriums im Jahre 2008 sind die Teilnahme an dem Karneval in Venedig und an den “Kulturellen Olympischen Spielen” in Beijing, die parallel zu den Olympischen Spielen veranstaltet wurden, Ankäufe und Auftritte auf nationale und internationale Buchmessen, Beiträge für die Erstellung der Rumänischen Digitalen Bibliothek und die Einführung einer Nationalen Auszeichnung für Künste, die für jede der sieben Künste erteilt werden soll.
Darüber hinaus wird das Ministerium an der Neudefinierung des kulturellen Profils der Bukarester Altstadt beitragen; Minister Iorgulescu erkennt eine doppelte Funktion dieses Raumes: einerseits Bankenzentrum und, andererseits, Kulturzentrum, mit Theater- und Konzertsälen, Cafes, Geschäften, Kustgalerien etc.Zur Zeit werden 57 Aktivitäten aus dem Projekt Europäisches Jahr des Interkulturellen Dialogs abgewickelt.
Im Jahre 2008 wird das Ministerium der Kultur prioritär sowohl das Nationale Programm für Archäologische Forschung, als auch die Programme “Schönes Rumänien” und “Schönes Bukarest”, oder das Programm für die Rettung des Tonmaterials des Rumänischen Rundfunks und das Rettungsprogramm des immateriellen nationalen Vermögens unterstützen.
Gemäß der Aussagen des Ministers Adrian Iorgulescu hat das Ministerium für das Jahr 2008 das größte Budget seit 1990, fast 1% des aktuellen BNP (aus der Pressekonferenz des Ministers vom 15.01.2008).
Finanzberater: Luxandra Mihalcea
Am 14., 15. und 21. Oktober werden die Werke der drei Meister in unterschiedlichen
kammermusikalischen Formationen im Joseph-Joachim Saal der Universität der Künste Berlin
in der Bundesallee 1-12 ab jeweils 19:30 Uhr erklingen.
Dem Berliner Publikum neue und bekannte Klänge, dargeboten von neuen und bekannten Künstlern, schlagen Brücken zwischen dem deutschsprachigen und dem französischen Musikraum. Aufgewachsen und ausgebildet im Wien eines Johannes Brahms und musikalisch vervollkommnet in der Pariser Meisterklasse Gabriel Faurés,
war Enescu bereits um die Wende zum 20.
Jahrhundert ein gesamteuropäischer Komponist. In seiner Musik findet sich eine Synthese aus den Musiktraditionen Frankreichs, Österreichs, Deutschlands und seines Heimatlandes Rumänien, ein Stil, den Götz Friedrich als „Vorform einer wirklich europäischen Musik“ bezeichnete.